Zuletzt aktualisiert am 5. September 2026
Für den Balkan gilt kein EU-Roaming. Albanien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien und Kosovo liegen alle außerhalb von „Roam like at home“, und dein deutsches Inlandsvolumen zählt dort nicht. Seit dem 1. Januar 2026 gibt es einen freiwilligen Preisdeckel von 14 € pro Gigabyte — aber er greift nur, wenn du aktiv den richtigen Tarif buchst. Wer nichts bucht, zahlt bei o2 in Weltzone 3 den Standardpreis von 0,99 € pro Megabyte, rechnerisch rund 1.014 € für ein Gigabyte.
Der Vergleich auf einen Blick
Unlimited-Tarife für sieben Tage, jeweils in der Stufe mit 3 GB Highspeed pro Tag, wo verfügbar:
| Land | POVNOMAD | Airalo | Holafly |
|---|---|---|---|
| Montenegro | 16,90 € (Unlimited XL) | 30,00 € | 33,90 $ |
| Serbien | 19,90 € (Unlimited XL) | 30,00 € | 33,90 $ |
| Bosnien und Herzegowina | 15,90 € (Unlimited Smart) | — | 27,50 $ |
| Nordmazedonien | 24,90 € (Unlimited L) | 24,50 € | 27,50 $ |
| Georgien | 16,90 € (Unlimited XL) | kein Unlimited | 27,50 $ |
| Albanien | kein Unlimited | 31,50 € | 36,50 $ |
| Kosovo | kein Unlimited 5 Volumenpakete | kein Unlimited | 36,90 $ |
Alle Preise Stand 05.09.2026, erhoben auf povnomad.com, airalo.com (EUR-Ansicht aus Deutschland) und esim.holafly.com (USD). Holafly-Preise sind Dollarpreise und nicht umgerechnet — die deutsche Holafly-Seite zeigt teils abweichende Eurobeträge, prüfe sie direkt auf esim.holafly.com/de. „—“ heißt: Der Anbieter zeigt für diese Laufzeit keinen Listenpreis. Die Stufen sind nur bedingt vergleichbar: POVNOMAD Unlimited XL und Airalo Unlimited liefern beide 3 GB Highspeed pro Tag, POVNOMAD Unlimited Smart 1 GB und Unlimited L 2 GB. Preise können sich ändern.
Zwei Dinge fallen auf. Bei Montenegro und Serbien kostet dieselbe Leistung — 3 GB Highspeed pro Tag über eine Woche — bei POVNOMAD 16,90 € beziehungsweise 19,90 €, bei Airalo jeweils 30,00 €. Bei Nordmazedonien dagegen liegt Airalo mit 24,50 € für 3 GB am Tag vor dem POVNOMAD-Tarif Unlimited L, der für 24,90 € nur 2 GB am Tag liefert. Wer dort viel hochlädt, fährt mit Airalo besser.
Was das EU-Westbalkan-Abkommen wirklich regelt
Hier steht in vielen Ratgebern Falsches. Es gibt zwei getrennte Regelungen, und keine davon ist EU-Roaming.
Erstens das Regionalabkommen der sechs Westbalkanstaaten untereinander, unterzeichnet 2019 in Belgrad, in Kraft seit dem 1. Juli 2021. Es schafft „Roam like at home“ zwischen Albanien, Bosnien, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien. Eine lokale SIM aus Belgrad funktioniert also ohne Aufschlag in Sarajevo — aber nicht in Deutschland. Das ist die exakte Spiegelung der EU-Regel und ein häufiges Missverständnis.
Zweitens die Erklärung vom EU-Westbalkan-Gipfel in Tirana am 6. Dezember 2022. Rund 38 Mobilfunkbetreiber haben sich freiwillig verpflichtet, die Datenpreise zwischen der EU und dem Westbalkan zu senken: 18 € pro Gigabyte ab Oktober 2023, 14 € seit dem 1. Januar 2026, 9 € ab dem 1. Januar 2028.
Der Wortlaut ist eng. Verpflichtet wird, dass der Preis für ein Gigabyte in mindestens einem Produkt unter dem Deckel liegt, das jeder Unterzeichner der breitesten Zahl von Verbrauchern anbietet. Also ein Tarif, nicht alle. Die Deutsche Telekom ist bestätigter Unterzeichner. Für Vodafone Group und Telefónica konnten wir keine Unterzeichnung nachweisen.
Am 4. Juni 2026 hat der Rat der EU die Kommission ermächtigt, mit allen sechs Westbalkanstaaten über die Ausweitung von „Roam like at home“ zu verhandeln. Ein Datum für das Inkrafttreten gibt es nicht. Zum Vergleich: Bei Ukraine und Moldau lagen zwischen Mandat und Inkrafttreten rund 18 Monate. Für den Balkan ist damit frühestens 2027 oder 2028 zu rechnen. Bis dahin gilt: Für keines dieser Länder gibt es EU-Roaming.
Georgien fällt aus beidem heraus. Es gehört nicht zum Westbalkan und ist im EU-Roaming-Raum nicht enthalten. Es gibt dort keinen Preisdeckel. Georgien ist damit das teuerste der sieben Länder im Roaming-Sinn.
Was dein deutscher Vertrag kostet
Die Telekom führt alle sieben Länder in Ländergruppe 2. Ohne gebuchten Datenpass ist dort gar keine Datennutzung möglich — das schützt vor der Rechnung, lässt dich aber ohne Netz. Travel & Surf beginnt bei 5,95 € für 1 GB über zwei Tage, 15,95 € gelten für 14 Tage. Seit dem 4. Februar 2026 enthalten MagentaMobil-Tarife zusätzlich ein jährliches Roaming-Volumen für die Ländergruppen 2 und 3: 2 GB bei XS, 4 GB bei S, 10 GB bei M, 25 GB bei L und 50 GB bei XL. Wer einen großen MagentaMobil-Tarif hat und selten reist, braucht für eine Woche Montenegro womöglich gar nichts weiter.
Vodafone deckt alle sieben Länder mit WorldTravel ab: 4,99 € im Monat für 2 GB, bei zwölf Monaten Mindestlaufzeit, danach Drosselung auf 5 kbit/s. Das ReisePaket World kostet 9,99 € für 500 MB am Tag oder 34,99 € für 4 GB in der Woche. o2 ordnet die Länder der Weltzone 3 zu; Roaming Plus World kostet 14,99 € im Monat, laut o2-Produktseite aktionsweise mit 4 GB statt der sonst genannten 2 GB.
Gegen 2 GB für 4,99 € im Monat bei Vodafone stehen bei POVNOMAD 4,90 € für 3 GB über 15 Tage in Serbien oder Montenegro. Der Unterschied liegt weniger im Preis als in der Bindung: Die eSIM buchst du für die Reise, WorldTravel für ein Jahr.
Die Kosovo-Lücke
Wer ein Balkan-Paket sucht, sollte vor dem Kauf eine Sache prüfen: ob Kosovo drin ist. Meistens ist es das nicht.
| Angebot | Kosovo enthalten? |
|---|---|
| Airalo Eurolink (Europa-Regionaltarif) | nein |
| Holafly Balkan-Paket (5 Länder) | nein |
| Holafly Europa-Paket (33 Länder) | nein |
| Telekom Ländergruppe 2 | ja |
| Vodafone WorldTravel | ja |
| o2 Weltzone 3 | ja |
Abruf 05.09.2026. Airalos Eurolink-Abdeckung über die Produktlistings bei Airalo und esimdb.com geprüft; eine offizielle Eurolink-Länderliste veröffentlicht Airalo nicht. Holafly-Abdeckung laut esim.holafly.com/esim-balkans und der deutschen Europa-Seite.
Der Grund ist technisch, nicht politisch. Kosovo hat keinen offiziellen Ländercode nach ISO 3166. Das kursierende Kürzel „XK“ ist ein sogenannter user-assigned code, den die EU-Kommission, der IWF und SWIFT praktisch verwenden, den die ISO aber nie vergeben hat — und ein Code, der mit X beginnt, wird nach den Regeln der Pflegestelle auch nie zum offiziellen Ländercode. Kataloge, Buchungs- und Abrechnungssysteme, die auf ISO-Ländercodes aufsetzen, haben für Kosovo schlicht kein Feld.
Am Roaming liegt es nicht. Kosovo hat seit Dezember 2016 die eigene Ländervorwahl +383, im Netz umgesetzt seit dem 15. Januar 2019, dazu den eigenen Mobilfunk-Ländercode MCC 221 mit Vala als 221-01 und IPKO als 221-02. Und Kosovo ist Vollmitglied des Westbalkan-Roaming-Abkommens und ausdrücklich im EU-Verhandlungsmandat vom 4. Juni 2026 genannt. Wer Kosovo weglässt, tut das nicht, weil dort kein Roaming möglich wäre.
Eine Nachwirkung der Vorgeschichte ist bis heute sichtbar: Vor der eigenen Vorwahl liefen die kosovarischen Netze über fremde Codes, Vala über Monaco und IPKO über Slowenien. Holafly weist als Kosovo-Netz noch immer „IPKO Telecommunications / Monaco Telecom“ aus.
Ehrlichkeitshalber: Auch die POVNOMAD-Regionalpakete für Europa decken Kosovo nicht ab. Der Grund ist derselbe. Für Kosovo brauchst du bei jedem Anbieter ein eigenes Länderprofil.
Die gibt es. POVNOMAD führt eine eigene Kosovo eSIM mit fünf Paketen: 1 GB über sieben Tage für 6,90 €, 3 GB über 15 Tage für 15,90 €, 5 GB über 30 Tage für 24,90 €, 10 GB für 41,90 € und 20 GB über 30 Tage für 80,90 €. Airalo hat eine Kosovo-eSIM unter dem Namen Plisi ab 4,50 € für 1 GB über drei Tage bis 43,50 € für 20 GB über 30 Tage, allerdings ohne Unlimited-Option. Holafly listet Kosovo einzeln ab 20,90 $ für drei Tage; die deutsche Seite meldete beim Abruf am 5. September 2026 allerdings „Dieses Reiseziel ist derzeit nicht verfügbar“.
Ein Wort zum Preis, weil der Vergleich sonst schief aussieht: Kosovo ist im Großhandel deutlich teurer als seine Nachbarn. Deshalb kostet 1 GB dort 6,90 € statt 2,90 € wie in Albanien oder Serbien. Wer viel Datenvolumen braucht und den Preis pro Gigabyte optimiert, fährt in Kosovo mit Airalos 20-GB-Paket für 43,50 € günstiger als mit unseren 80,90 €. Wer wenig braucht oder ohnehin mehrere Balkanländer bereist, ist mit dem kleinen Paket gut bedient.
Die Regel für den Kauf bleibt: Länderliste lesen, bevor du ein Regionalpaket buchst. Bei Kosovo steht es fast nie drin, und der Ländername fehlt oft auch in den Suchfiltern.
Welches Netz in welchem Land
Ein Punkt, der in Preisvergleichen untergeht, entscheidet vor Ort mehr als der Preis: In Bosnien und Herzegowina gibt es kein kommerzielles 5G. Die Regulierungsbehörde RAK hat bis heute keine Lizenzen vergeben; nach Aussage des BH-Telecom-Chefs ist damit nicht vor Ende 2026 zu rechnen. Wer dort ein 5G-Versprechen liest, sollte es ignorieren — es kann niemand einlösen.
In Serbien ist 5G dagegen seit dem 3. Dezember 2025 bei allen drei Betreibern gleichzeitig live, nach einer Auktion im November 2025. Nordmazedonien ist am weitesten: Makedonski Telekom gibt 97 % Bevölkerungsabdeckung an. In Montenegro läuft 5G kommerziell mit der Auflage, bis Ende 2026 die Hälfte der Bevölkerung zu erreichen. In Albanien beschränkt sich 5G im Wesentlichen auf Tirana und Teile von Durrës.
Für die Berge zählt etwas anderes als 5G. In den albanischen Alpen rund um Theth und Valbona gilt Vodafone Albania als deutlich zuverlässiger als die Wettbewerber. In Georgien ist Magti in Swanetien, Kasbegi und Richtung Tuschetien oft das einzige Netz mit Empfang; Tuschetien ist praktisch offline. Lade Karten herunter, bevor du in die Berge fährst — das sagt dir kein Anbieter zu.
Registrierung: der unterschätzte Vorteil
Nordmazedonien verlangt gesetzlich die Registrierung von SIM-Karten, Montenegro, Albanien, Serbien und Georgien verlangen beim Kauf den Pass. Für eine lokale Prepaid-SIM heißt das: Laden suchen, Ausweis vorlegen, Formular ausfüllen — an einem Sonntag oder nach der Landung um 23 Uhr oft gar nicht möglich.
Eine eSIM umgeht diesen Schritt vollständig. Du installierst sie vor dem Abflug zu Hause, und sie startet, sobald dein Gerät sich das erste Mal einbucht. Eine IMEI-Registrierung wie in der Türkei verlangt übrigens keines der sieben Länder — das ist bei Balkan-Roadtrips mit Türkei-Abstecher der Unterschied, den man kennen sollte.
Was POVNOMAD anbietet
| Land | ab | Unlimited | Netz (beispielhaft) |
|---|---|---|---|
| Albanien | 2,90 € | — | One Mobile, Vodafone |
| Montenegro | 2,90 € | XL, 8,90–67,90 € | m:tel CG |
| Serbien | 1,00 € | XL, 9,90–77,90 € | Telenor |
| Bosnien und Herzegowina | 2,90 € | Smart und L | BH Mobile |
| Nordmazedonien | 2,90 € | Smart und L | vip, Telekom.mk |
| Kosovo | 6,90 € | — | Vala, IPKO |
| Georgien | 2,90 € | Smart und XL | Magti (4G) |
Preise Stand 05.09.2026. Die Netzangaben sind beispielhaft; die tatsächlich genutzten Partnernetze stehen nach dem Kauf im eSIM-Link unter „Networks“ und können sich kurzfristig ändern. Unlimited Smart bedeutet 1 GB Highspeed pro 24 Stunden, Unlimited L 2 GB, Unlimited XL 3 GB — danach läuft die Verbindung ohne Unterbrechung mit 1 Mbit/s weiter, das Kontingent setzt sich alle 24 Stunden zurück.
Für Kosovo gibt es fünf Volumenpakete: 1 GB über sieben Tage für 6,90 €, 3 GB über 15 Tage für 15,90 €, 5 GB über 30 Tage für 24,90 €, 10 GB für 41,90 € und 20 GB für 80,90 €. Kosovo ist im Großhandel deutlich teurer als seine Nachbarn — deshalb liegt der Einstiegspreis dort bei 6,90 € statt bei 2,90 €.
Für Albanien gibt es derzeit kein Unlimited-Paket, sondern Volumentarife von 1 GB über sieben Tage für 2,90 € bis 20 GB über 30 Tage für 20,90 €. Wer in Albanien viel Daten braucht, vergleicht diese 20 GB mit Airalos Unlimited für 87,00 € über 30 Tage und rechnet den eigenen Verbrauch aus.
Was „unbegrenzt“ bei wem heißt
Airalo beziffert seine Grenze: 3 GB pro Tag bei voller Geschwindigkeit, danach unbegrenzt mit 1 Mbit/s, Reset alle 24 Stunden. Das steht allerdings nicht auf den Produktseiten, sondern auf einer allgemeinen Fair-Use-Seite.
Holafly beziffert seine Grenze nicht. Die AGB nennen keine Zahl, sondern nur, dass Netzbetreiber Beschränkungen verhängen dürfen, wenn die Nutzung „exzessiv“ ist; die Produktseiten sagen, eine Beschränkung werde höchstens einen Tag lang angewandt. Kursierende Werte von zwei bis drei Gigabyte am Tag stammen aus Testberichten Dritter, nicht von Holafly.
POVNOMAD nennt beide Werte direkt am Tarif: die tägliche Highspeed-Menge und die Geschwindigkeit danach. Von den drei Anbietern verkauft keiner ein Unlimited ohne Drosselung.
Häufige Fragen
Gilt EU-Roaming auf dem Balkan?
Nein. Albanien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien und Kosovo liegen alle außerhalb der EU-Roaming-Verordnung, Georgien ebenfalls. Seit dem 1. Januar 2026 gilt zwischen der EU und dem Westbalkan ein freiwilliger Preisdeckel von 14 € pro Gigabyte, der aber nur für mindestens einen Tarif je Anbieter gilt, nicht für alle. Der Rat der EU hat am 4. Juni 2026 Verhandlungen über eine Ausweitung von „Roam like at home“ auf die sechs Westbalkanstaaten genehmigt; ein Datum für das Inkrafttreten gibt es nicht. Stand 05.09.2026.
Ist Kosovo in Balkan-eSIM-Paketen enthalten?
Meistens nicht. Airalos Europa-Tarif Eurolink enthält Kosovo nicht, Holaflys Balkan-Paket umfasst nur Albanien, Bosnien, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien, und auch Holaflys Europa-Paket mit 33 Ländern lässt Kosovo aus. POVNOMAD, Airalo und Holafly führen Kosovo jeweils als eigenes Länderprodukt — bei POVNOMAD ab 6,90 € für 1 GB. Telekom, Vodafone und o2 decken Kosovo in ihren Roaming-Paketen ab. Grund für das Fehlen in den Regionaltarifen ist der fehlende offizielle ISO-Ländercode, nicht ein Roaming-Hindernis: Kosovo hat die Vorwahl +383, den Mobilfunkcode MCC 221 und ist Vollmitglied des Westbalkan-Roaming-Abkommens. Prüfe die Länderliste deines Pakets vor dem Kauf. Stand 05.09.2026.
Was kostet eine Balkan-eSIM mit unbegrenztem Datenvolumen?
Für sieben Tage mit 3 GB Highspeed pro Tag kostet POVNOMAD Unlimited XL in Montenegro 16,90 € und in Serbien 19,90 €, Airalo verlangt für beide Länder 30,00 €. In Nordmazedonien liegt Airalo mit 24,50 € vor dem POVNOMAD-Tarif Unlimited L mit 24,90 € bei 2 GB am Tag. Holafly-Preise sind Dollarpreise und liegen zwischen 27,50 $ und 36,50 $ für sieben Tage. Für Albanien bietet POVNOMAD kein Unlimited, sondern Volumentarife bis 20 GB über 30 Tage für 20,90 €. Stand 05.09.2026.
Gibt es in Bosnien und Herzegowina 5G?
Nein. Die Regulierungsbehörde RAK hat bis heute keine 5G-Lizenzen vergeben, und nach Aussage des BH-Telecom-Chefs ist damit nicht vor Ende 2026 zu rechnen. Bosnien ist damit das einzige Land der Region ohne kommerzielles 5G. Das 4G-Netz erreicht rund 94 % der Bevölkerung. In Serbien ist 5G seit dem 3. Dezember 2025 bei allen drei Betreibern live, Nordmazedonien meldet 97 % Bevölkerungsabdeckung.
Muss ich für eine SIM-Karte auf dem Balkan meinen Pass vorlegen?
Für lokale Prepaid-SIM-Karten ja: Nordmazedonien verlangt die Registrierung gesetzlich, Montenegro, Albanien, Serbien und Georgien verlangen beim Kauf den Ausweis. Eine eSIM umgeht diesen Schritt, weil du sie vor dem Abflug installierst. Eine IMEI-Registrierungspflicht wie in der Türkei gibt es in keinem dieser Länder.
Kann ich eine serbische SIM-Karte in Bosnien nutzen?
Ja, ohne Aufschlag. Die sechs Westbalkanstaaten haben seit dem 1. Juli 2021 untereinander „Roam like at home“, das Abkommen wurde 2019 in Belgrad unterzeichnet. Eine lokale SIM aus einem dieser Länder funktioniert also in den fünf anderen zum Inlandspreis — aber nicht in der EU. Umgekehrt gilt dasselbe: Dein deutscher Tarif bringt dir dort keine Freieinheiten.
📦 Passendes eSIM-Paket
Fuer diese Reise empfehlen wir: Europa eSIM (über 30 Länder)
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